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das Tagebauopfer

 

         

Die Glashütte in Haidemühl wurde 1837 vom Glasfabrikanten Johann Christoph Greiner errichtet. Zu den ersten Erzeugnissen gehörten Hohlgläser, Lampenschirme, Zylinder und Parfümgläser, die zum Teil bis nach Dresden, Leipzig oder Hamburg geliefert wurden. Nach dem 2. Weltkrieg ging das Werk in Volkseigentum über und wurde Ende der 1960-er Jahre in großem Umfang modernisiert. Ab 1971 war die Haidemühler Hütte der einziger Hersteller von 0,5 l Milchflaschen in der DDR und exportierte auch in westliche Staaten. Nach der Wende ging das Werk zunächst an die Treuhand. Die Produktion wurde eingestellt, die Anlagen vom neuen Eigentümer abtransportiert. Im Juli 1992 erfolgte die endgültige Stilllegung und 1280 Beschäftigte verloren ihre Arbeit. Die Industriegemeinde Haidemühl wurd mit Wirkung vom 01. Januar 2006 aufgelöst und muss dem Tagebau Welzow-Süd weichen.

Das Dorf befindet sich im Abriss

 

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